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21.12.2021, 16:44
NGL Pro Club Premiership

Jena und Verl stehen zur Halbzeit vorne

von Patrick Wichmann
Foto: NGL

Die Hinrunde der Saison 2021/22 in der NGL Pro Club Premiership ist absolviert, wir blicken auf eine ereignisreiche Halbserie zurück.

Der Titelverteidiger läuft bislang noch hinter: Nach der ersten Halbserie der Saison 2021/22 in der NGL Pro Club Premiership findet sich der SV Meppen nur auf dem dritten Platz der Red Division wieder und bleibt damit ein Stückchen hinter den Erwartungen zurück. Nach heutigem Stand müsste der SVM schließlich bereits in der zweiten Runde der Playoffs antreten und nicht wie in den vergangenen Spielzeiten erst im Division-Halbfinale. Gleich zwei starke Konkurrenten sind Meppen erwachsen: Ganz oben steht zur Halbzeit der Sportclub Verl, der insbesondere in der Offensive auftrumpft. Mit 42 Treffern – und somit durchschnittlich 4,7 Toren pro Partie – stellen die Ostwestfalen den ligaweit gefährlichsten Angriff und fuhren mit 24 Punkten auch die beste Ausbeute aller Teams ein.

Dahinter hat sich der FC Galaxy Steinfurt stabilisiert. Nach einer Achterbahnfahrt in der Vorsaison, die das Team bis ins Division Final geführt hatte, mischen die Galaktischen diesmal auch in der Hauptrunde ganz oben mit. Aktuell liegen sie nur zwei Punkte hinter Verl und immerhin schon vier vor Meppen. Steinfurt übrigens ist das einzige Team, das dem Spitzenreiter bislang Punkte abnehmen konnte: Am sechsten Spieltag gab es ein 3:2. Dahinter sind auch der SV Millingen, der FC St. Pauli, Rot Weiss Ahlen, der FC Hansa Rostock und der FC Gütersloh auf Playoff-Kurs. Hinter Gütersloh nämlich hat sich bereits eine Fünf-Punkte-Lücke gebildet: Alemannia Aachen kann immerhin auf einen Sieg zurückblicken, der Greifswalder FC ist gar noch punktlos.

Blue Divison: Enges Rennen hinter Jena

In der Blue Division steht das Team ganz oben, das bereits in der Vorsaison die Hauptrunde auf Platz eins abgeschlossen hatte. Der FC Carl Zeiss Jena führt die Tabelle mit 21 Punkten an und hat mit sechs Zählern bereits ein stattliches Polster auf Platz zwei aufgebaut. Dabei waren die Thüringer bereits zweimal im Saisonverlauf zu bezwingen: Zu Beginn war Jena gegen den FC Würzburger Kickers und den SC Hessen Dreieich (je 0:1) unterlegen, arbeitete sich anschließend aber nach vorne. Das Spitzenspiel am letzten Hinrundenspieltag entschied Jena mit 1:0 für sich und hielt den FC Rot-Weiß Erfurt damit auf Distanz. Erfurt wiederum hatte in der Woche zuvor bereits gegen den 1. CFR Pforzheim verloren und verspielte somit auf der Zielgeraden der Hinrunde eine noch bessere Ausgangsposition für die zweite Saisonhälfte.

Das Feld der Verfolger nämlich ist dicht gedrängt: Gerade mal drei Punkte Vorsprung hat Erfurt auf den siebten Tabellenrang, sechs Zähler sind es bis Platz neun. Im Verlauf der Rückrunde also ist ein enges Rennen um die Platzierungen zu erwarten. Nach Startproblemen kam zuletzt auch der 1. CfR Pforzheim in Schwung, blieb dreimal in Folge ungeschlagen und stellte damit als Neunter den Anschluss an die Playoff-Plätze wieder her. Den umgekehrten Weg ging der SC Hessen Dreieich: Der Aufsteiger war mit zwei Siegen, darunter dem Coup gegen Jena, sensationell gestartet und hatte kurzzeitig sogar an der Tabellenspitze gestanden, holte aus den weiteren sieben Partien aber nur noch einen Sieg und steht damit auf Rang sieben.

Two: Austria Wien ist unangefochten

Kaum noch einen Zweifel dürfte es in der NGL Pro Club Premiership Two an der nahenden Meisterschaft des FK Austria Wien geben, zu dominant traten die Österreicher in der Hinrunde auf. Nicht nur holte Wien 13 Siege aus ebenso vielen Spielen, die ersten neun Spieltage blieb das Team gar ohne Gegentor. Noch am ehesten in Schlagdistanz zum FK Austria befindet sich der 1. SC Feucht, der als Tabellenzweiter acht Punkte hinter Wien liegt, im direkten Duell allerdings mit 1:2 das Nachsehen hatte. Einen Zähler hinter Feucht steht der SV Stuttgart Kickers, in der Vorsaison noch Vizemeister des Oberhauses. Über eine bislang gelungene Premierensaison darf sich der SC Paderborn 07 freuen, der die Halbserie auf Platz vier abgeschlossen hat. Angekommen in der Liga ist inzwischen auch der TSV 1860 München: Nachdem in der Premierensaison nur drei Siege gelungen waren, dürfen sich die Löwen aktuell über 16 Punkte und Rang neun freuen.

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